Die Klimaveränderung erfordert Gegenmassnahmen und Anpassungen in allen Bereichen. So auch den Bereichen der Landschaftsnutzung und -gestaltung, sowie des Mikroklimas. Um dieses positiv zu beeinflussen schlagen wir vor die Waldfläche im Raum Solothurn spürbar zu vergrössern (dunkelgrün) und damit unter Anderem die Temparatur zu senken, die Luftfeuchtigkeit zu stabilisieren, die Bodenerosion zu reduzieren und neue Erholungsräume zu schaffen. Die Wälder werden auf derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen angepflanzt, füllen Lichtungen, begradigen Ränder, werden als Parks gestaltet oder bilden Hecken und ziehen sich als neue Stadtmauer um dichte Siedlungsgebiete. Die weiterhin landwirtschaftlich oder gesellschaftlich genutzten Freiflächen sind hellgrün dargestellt.


Entsprechend dieser Thematik und der derzeitigen Pandemiesituation wünschen wir "ein wärmendes Herz und einen kühlen Kopf".




 
 

RAUMSOLOTHURN, 2021

 

Die Landschaft, ein Netz aus Siedlugsraum für Menschen mit besiedelten Orten und Strassen und dem Lebensraum der Fauna bestehend aus Wädern und Korridoren.



 
 

RAUMSOLOTHURN, 2020

 

Wie stark müssen Siedlungsränder sein um wahrgenommen zu werden? Müssen sie überall dieselbe Ausprägung haben? Dürfen sie einen eigenen Charakter haben?



 
 

RAUMSOLOTHURN, 2019

 

Wäre der Solothurner See existent, wäre er als Naturraum unbebaubar, wie würde er die Art des Siedlungsraums mitgestalten?



 
 

RAUMSOLOTHURN, 2018

 

Die zusammenhängende Bebauung des Raums Solothurn verflechtet sich durch Ein- und Ausstülpungen eng mit dem angrenzenden Landschaftsraum.



 
 

RAUMSOLOTHURN, 2017

 

Der Raum Solothurn, seine Landschaft, Topografie, Landschaftsräume, Verkehrsachsen und Besiedlungsorte mit seinen verschiedenartigsten Einblicken und Aussichten ist unser Forschungsfeld. Dieses wollen wir weiter kennen lernen, erforschen und ausloten.



 
 

RAUMSOLOTHURN, 2016

 

Die regelmässig wiederkehrenden Überschwemmungen der Dünnern stellten die erste Raumplanung des Gäus dar. DiesesPrinzip wird als Metapher für die Planung verwendet. Der "See" wird als Freiraum erfahrbar gemacht. Dazu wird der Siedlungsraum durch einen starken Rand vom Freiraum getrennt. Auf den "Halbinseln" und am Hang werden die empfindlichen Nutzungen situiert. Die "Inseln" werden nahe der Verkehrsträgerplaziert und beinhalten die unempfindlichen Nutzungen. Um die Synergie zu nutzen werden kleine Industriezonen zugunsten zweier grossen Gebiete aufgehoben. Der zusammenhängende Freiraum, welcher als gleichberechtigter Bestandteil der Landschaft verstanden wird, schafft eine räumliche Trennung zwischen den beiden Nutzungen und Massstäben.

Auftraggeber

 

SIA Sektion Solothurn

Projektverfasser

 

Stefan Rudolf

Projektbegleitung




 

Markus Ducommun

Pius Flury

Toni Weber

Jürg Stäuble

Termine

 

1993

Die Studie wurde unterstützt durch: den Heimatschutz Solothurn, das Raumplanungsamt Solothurn und die Wirtschaftsförderung Solothurn

 
 

Lebensraum Gäu, Bezirk Gäu, 1993